Hallo, Hamburg! Schön, dich zu sehen!


Für jeden, der einmal nach Hamburg kommt, um die Stadt zu sehen, gibt es hier ein paar Orte, die ihr euch auf jeden Fall einmal ansehen solltet. Eine 2013 durchgeführte Studie zeigt, dass Hamburg die attraktivste Stadt Deutschlands ist - ein Besuch lohnt sich also! Dieser Beitrag führt euch vom Hamburger Hafen, den Landungsbrücken, über die Reeperbahn, durch Planten un Blomen, die Mönkebergstraße entlang und durch die Speicherstadt bis zur Hafencity!

Hamburger Hafen


Petra Dirscherl  / pixelio.de
Mehr als 100 Millionen Tonnen werden hier jährlich verschifft - der Hamburger Hafen ist mit 900 Häfen in über 700 Ländern über diverse Schiffrouten verbunden. Damit ist der Hafen in der Unterelbe der drittgrößte Hafen Europas. 
Rund 10.000 Schiffe laufen den Hafen im Jahr an - darunter riesige Container- und Kreuzfahrtschiffe. Bemerkenswert ist das, weil der Zugang über die Nordsee zur Elbe gezeitenabhängig ist: Nur bei Hochwasser können große Schiffe in den Hafen einlaufen oder diesen verlassen.

Von den gigantischen Dimensionen des Hamburger Hafens kann man sich einen kleinen Überblick verschaffen - die Fähre Nr. 62 ist öffentlich zugänglich, legt beispielsweise an den Landungsbrücken ab und durchquert dann die Elbe in Richtung Mündung bis Finkenwerden. Die Fähre ist mit einem normalen HVV-Ticket nutzbar. 

Landungsbrücken und alter Elbtunnel


Die Landungsbrücken im Stadtteil St. Pauli sind ein Verkehrsknotenpunkt der Hansestadt - hier treffen sich S- und U-Bahnen, diverse Buslinien und die Busse der Stadtrundfahrten, die Linien-Fähren und die Schiffe der Hafenrundfahrten. 
URSfoto  / pixelio.de
Die rund 700 Meter lange, schwimmende Anlegestelle entstand ab 1839. Auf den schwimmenden Pontons konnte man nicht nur problemlos die Kohle lagern, die für das Anfeuern der Dampfschiffe benötigt wurde, das Feuer in deren Kesseln als mögliche Gefahrenquelle war gleichzeitig noch weit genug vom Hafen entfernt. Ein weiterer Vorteil der schwimmenden Anleger: Sie sind bei Hochwasser und bei Ebbe gleichermaßen nutzbar.

Am westlichen Ende des Anlegers befindet sich der Eingang zum Alten Elbtunnel. Hier sind früher die Autos hineingefahren und mit dem Fahrstuhl nach unten gefahren, um die Elbe zu überqueren unterqueren. Heutzutage können Autos von 8 - 13 Uhr aus der Stadt hinaus, von 13-18 Uhr in die Stadt hinein durch den Alten Elbtunnel fahren. Für Fußgänger und Radfahrer ist der Alte Elbtunnel rund um die Uhr geöffnet. Diese nutzen den 426 Meter langen Tunnel kostenfrei, während Autos eine Gebühr von 2 Euro zahlen. Der 1911 erbaute Tunnel steht unter Denkmalschutz und kann natürlich nicht mit modernen Tunneln mithalten, ist aber dennoch einen Spaziergang wert. Wer kann schon von sich behaupten, unter dem drittlängsten Fluss Deutschlands hindurch gegangen zu sein?

Fischmarkt und Reeperbahn


Der Hamburger Fischmarkt ist wohl genau das, was man sich darunter vorstellt: Marktschreier an jeder Ecke, Angebote, Angebote und noch mehr Angebote - Obst, Gemüse, Pflanzen und natürlich Fisch. Während sich die Marktschreier lauthals unterbieten, heißt es hier und da: Köpfe einziehen, denn oftmals werden Dinge verschenkt - indem sie in die Menge geworfen werden.
Der Hamburger Fischmarkt ist bei Touristen und Einheimischen sehr beliebt und öffnet von März bis November zwischen 5:00 und 9:30 seine Türen, im Winter ist nur von 7 bis 9:30 geöffnet.
In der anschließenden Fischauktionshalle gibt es bereits am frühen Morgen Live-Musik. Hier verirren sich auch die Kiez-Gänger von der Reeperbahn am frühen Morgen hin. 

RainerSturm  / pixelio.de
Der Hamburger Kiez ist weltberühmt. Die Reeperbahn ist wohl Hamburgs berühmteste Straße, die David-Wache und die Große Freiheit sind regelmäßig im Fernsehen zu sehen. Auf den rund 350 Metern der großen Freiheit wird es am Wochenende abends voll - hier tummeln sich Partygänger, Touristen und viele mehr - denn hier gibt es alles mögliche zu sehen. Wer glaubt, der Kiez bestünde nur aus Rotlichthäusern, der irrt. 

Kneipen, Clubs und vieles mehr grenzen unmittelbar an die Laufhäuser und Schmuddel-Läden. 
Die Herbertstraße ist wohl ebenfalls bekannt. Zwar ist sie juristisch gesehen ein öffentlicher Weg und darf von jedem genutzt werden, zur "Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung" hängen an den Sichtschutzwänden an beiden Enden der Straße jedoch Schilder, die Frauen und Minderjährigen den Zutritt zu dieser Straße verbieten. Zu Zeiten des Nationalsozialismus war die Herbertstraße die einzige Straße in Hamburg, in der Prostitution geduldet wurde.

Am östlichen Ende der Reeperbahn stehen die Tanzenden Türme. Diese stehen zwar im Kontrast zur restlichen Reeperbahn und werden deshalb oft kritisiert, architektonisch gesehen sind aber auch die Tanzenden Türme zumindest ein Foto wert. Die geknickten Türme, die an zwei Tango tanzende Menschen erinnern sollen, beherbergen Büroflächen, eine Radio-Station, einen Musikclub und Gastronomie. Die Skybar auf dem Dach der Tanzenden Türme bietet zwar einen gigantischen Ausblick über die Stadt, verlangt aber auch gigantische Preise.

Planten un Blomen


Von den Tanzenden Türmen ist es nur noch ein Katzensprung zum Heiligengeistfeld, auf dem dreimal im Jahr der Hamburger Dom veranstaltet wird. Der Hamburger Dom gilt als größtes Volksfest des Nordens. Unweit davon liegt der Eingang zu Planten un Blomen.
Erwin Lorenzen  / pixelio.de
Der Park, der zum Teil auf der ehemaligen Wallanlage Hamburgs liegt, ist das grüne Herz der Freien und Hansestadt Hamburg. 

Die 47 Hektar große Parkanlage (das sind mehr als 40 große Fußballfelder) bietet Natur pur, ein Schaugewächshaus, einen Rosengarten, eine kleine Bühne, einen japanischen Garten und einen kleinen See, auf dem Abends Wasserlichtspiele zu verschiedener Musik präsentiert werden. 

Auf der anderen Seite grenzt der Park direkt an die Messe- und Kongresshalle. Dort steht auch das Radisson Blu-Hotel, das bis 2013 das höchste Gebäude der Stadt war. Es liegt direkt am Bahnhof Hamburg Dammtor, wo Regional- und Fernzüge, sowie S-Bahnen fahren. 

Rathaus und Binnenalster


Erwin Lorenzen  / pixelio.de
Etwa 10 Minuten Fußweg trennen uns jetzt noch von der Binnenalster und dem Rathaus. Von der Lombardsbrücke genießt man einen wunderbaren Ausblick über die Binnenalster bis hin zum Rathaus. Dieses ist nicht nur Senatssitz, sondern auch eines der zahlreichen Wahrzeichen Hamburgs. 
Das Rathaus ist sowohl von innen als auch von außen sehenswert. Um den vollen Prunk genießen zu können, kann man an einer Führung durch das Rathaus teilnehmen. Diese finden täglich statt.

Im Innenhof des Rathauses steht der Hygieia-Brunnen, der an die letzte große Cholera-Epidemie in Deutschland erinnern soll. An der Krankheit, die über das Trinkwasser übertragen wurde, erkrankten damals 17.000 Menschen, die Hälfte davon starb. Die Epidemie war Auslöser der Modernisierung Hamburgs, das bis ins späte 19. Jahrhundert noch von Gängevierteln geprägt war. 

Vom Rathaus erreicht man die Europa-Passage und die Mönkebergstraße zu Fuß und auch der Hauptbahnhof ist nur einen kleinen Schaufensterbummel entfernt.

Speicherstadt


Einen weiteren 10-Minuten-Marsch entfernt liegt die Speicherstadt. Sie wurde auf tausenden Eichenpfählen errichtet und ist weltweit die größte Ansammlung von Lagerhäusern. Die neugothischen, roten Backsteingebäude stehen im Gegensatz zu den weißen Fassaden an der Binnenalster.
Auf rund 26 Hektar wurde die Speicherstadt zwischen 1883 und 1930 gebaut. Und auch wenn die Speicherstadt seit 2008 verwaltungstechnisch zum Neubaugebiet der Hamburger Hafencity gehört, wurde sie 2015 zum 40. UNESCO-Weltkulturerbe Deutschlands ernannt. In die Speicherstadt locken zum Beispiel das Zollmuseum, das Miniatur-Wunderland und der Hamburg Dungeon, der die Geschichte Hamburgs auf eine ganz besondere Art vermittelt.

Marcel Klinger  / pixelio.de
Als Hamburg 1871 dem Deutschen Kaiserreich beitrat, wurde der zollfreie Handel bis 1888 nach und nach auf den Freihafen begrenzt. Um diese Fläche möglichst gut auszuschöpfen, mussten möglichst schnell Lagerkapazitäten in Nähe des Freihafens entstehen. Dafür mussten rund 24.000 Menschen ihre Häuser aufgeben und mehr als 1.000 Häuser abgerissen werden, 

Vollständig abgeschlossen war der Bau der Speicherstadt erst 1927. Durch die im zweiten Weltkrieg durchgeführte Operation Gomorrha wurde der westliche Teil der Speicherstadt zerstört, der Wiederbau dauerte bis 1967. Im Jahr 2013 nahm eine Ära in Hamburg ihr Ende: Der zollfreie Handel wurde aufgelöst, der Freihafen, der bis dato rund ein Fünftel des Hamburger Hafens ausmachte und mit echten Grenzen und Zollkontrollen geschützt wurde. Der Freihafen diente hauptsächlich der zollfreien Zwischenlagerung von Waren. Die Auflösung des Freihafens war jedoch Startschuss für die HafenCity.

HafenCity


TiM Caspary  / pixelio.de
Die HafenCity ist quasi das Baby der Hansestadt. Unmittelbar an die neugothischen Backsteinhäuser der Speicherstadt grenzt der moderne Stadtteil, dessen Gebäude hauptsächlich auf Glas- und Stahlkonstruktionen zurückgreifen. Der Kontrast zwischen alter und moderner Architektur ist hier besonders stark zu beobachten. Der insgesamt 157 Hektar große Stadtteil an der Elbe soll bis ins Jahr 2025 fertiggestellt werden und dann über 6.000 Wohnungen und bis zu 45.000 Arbeitsplätze bieten. 

Das neue Konzerthaus, die Hamburger Elbphilharmonie, soll 2017 offiziell eröffnet werden und hat in der Vergangenheit schon vermehrt zu Sorgen geführt. 2014 wurde die HafenCity Universität eröffnet und auch eine U-Bahn-Linie (U4) führt bereits in den neuen Stadtteil. Neben der Greenpeace-Zentrale gehört auch das Haus des SPIEGELs, sowie das Unilever-Haus zur Hamburger HafenCity. 

Die HafenCity soll die Hamburger Innenstadt erweitern und erhält deshalb - wie so ziemlich jeder Stadtteil Hamburgs eine eigene "City". Noch wirkt die Einkaufsstraße in der HafenCity zwar etwas tot, doch mit dem Bau eines neuen Einkaufscenters soll sich das bald ändern. Das CruiseCenter HafenCity soll die Kreuzfahrtschiffe in die HafenCity holen. Die Promenaden der HafenCity sind ähnlich wie an den Landungsbrücken schwimmend gebaut und können sich gemäß der Hochwasserlage anpassen. Man darf gespannt sein, wie die HafenCity aussehen wird, wenn sie 2025 fertig sein soll. Entlang der Elbe geht's nun übrigens zurück zu den Landungsbrücken - mit einem einzigartigen Blick über den Hamburger Hafen, der abends mit tausenden Lichtern erfüllt wird.

Quellen: hamburg.de blablacar.de/blablalife, statista.de, weltenbummlermag.de, howtohamburg.com

Wart ihr schon einmal in Hamburg? Was wollt ihr euch unbedingt einmal ansehen?

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Riesengaudi auf den Wiesn. Saufgelage oder deutsches Kulturgut?


Das, was jährlich auf den Wiesn gefeiert wird, hat kaum noch etwas mit dem ursprünglichen Oktoberfest zu tun, sondern gleicht mehr einem Volksfest oder einem Rummel. Als das Oktoberfest 1810 erstmal gefeiert wurde, war es jedoch etwas ganz anderes: Eine Hochzeit.
Zu Ehren des Brautpaares - Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburgshausen - wurde am 17. Oktober 1810 ein Pferderennen veranstaltet. Die Wiese, auf der dies stattfand, wurde nach der Braut benannt und heißt seitdem Theresienwiese. Diese ist mittlerweile übrigens rund 42 Hektar groß und somit knapp 60 mal so groß wie das Spielfeld der Allianz-Arena.

Wie das Oktoberfest zur Tradition wurde


Ein Jahr später waren sich die Bürger einig, dieses Fest zu wiederholen. Diesmal wurde es vom Landwirtschaftlichen Verein Bayern veranstaltet. Das Fest und das Pferderennen sollten demonstrieren, was Bauern tagtäglich für Arbeit leisten, und fand auch im darauffolgenden Jahr statt. Aufgrund der Kriege Napoleons entfiel das Oktoberfest im Jahr 1813 einmalig wieder. Bis 1819 wurde das Oktoberfest jährlich veranstaltet und privat finanziert, ehe die damaligen Stadtväter das Fest und die Finanzierung in die Hand nahmen. Unter Leitung der Stadt kamen jährlich neue Schaubuden und Fahrgeschäfte hinzu, sodass das Oktoberfest wuchs und Volksfestcharakter erhielt. Als 1850 die Statue der Bavaria enthüllt wurde, war der Jubel besonders groß, doch gleichzeitig ging das Oktoberfest damit in eine längere Pause - aufgrund von Cholera-Epidemien und Kriegen konnte das Volksfest einige Jahre nicht stattfinden.

1881 war die Geburtsstunde des Wiesnhendls - ein Traditionsgericht, das damals von der ersten Hendlbraterei an die hungrigen Besucher verteilt wurde. Im Laufe des späten 19. Jahrhunderts entwickelte sich das Oktoberfest immer mehr zu dem Fest, das wir heute als Oktoberfest kennen. Elektrische Beleuchtung schmückte Buden und Fahrgeschäfte und die Brauereien eröffneten riesige Bierzelte mit Musik anstelle der kleinen Bierbuden. Durch die Kriege im 20. Jahrhundert fiel das Oktoberfest längere Zeit aus, nach dem zweiten Weltkrieg fand zwar das Volksfest an sich wieder statt, die Tradition des Pferderennens entfiel jedoch fortan - mit Ausnahme der Jubiläumsjahre 1960 und 2010. 

"Ozapft is"


Der Oberbürgermeister Thomas Wimmer zapfte 1950 erstmals das Oktoberfestfass an. Mit den Worten "Ozapft is" ist es seither Tradition, dass der Oberbürgermeister das Oktoberfest mit diesem Anstich eröffnet. 

Weniger erfreulich hingegen ist der Bombenanschlag, der 1980 13 Menschen inklusive Attentäten tötete und weitere 200 Menschen verletzte. Der Attentäter zündete die Bombe am Haupteingang der Wiesn und verübte so einen der schlimmsten Anschläge der deutschen Geschichte. 

Das Oktoberfest heute - Das Oktoberfest in Zahlen


Rund sechs Millionen Besucher lockt das Oktoberfest als größtes Volksfest der Welt jährlich auf die Wiesn. Dabei lassen die Menschen etwa 1,1 Milliarden Euro pro Jahr in München. 435 Millionen werden davon direkt auf dem Fest ausgegeben, weitere 400 Millionen für Übernachtungen. Der Rest wird für die Fahrten und die Verpflegung aufgebracht.
Rund 7,5 Millionen Maß Bier werden jährlich auf den Wiesn ausgeschenkt. Während diese vor drei Jahren noch 9,80€ pro Maß kosteten, beträgt der diesjährige Durchschnittspreis 10,60€. Echte Schnäppchenjäger sollten die Schottenhammel-Festhalle aufsuchen: Hier kostet die Maß nur 10,55€.

Neben der 42 Hektar großen Theresienwiese gibt es seit 2010 die rund 3 Hektar große Oide Wiesn. Insgesamt gibt es dieses Jahr 144 Gastronomiebetriebe auf dem Oktoberfest in München. Davon bieten insgesamt 37 Stück insgesamt 119.000 Sitzplätze in Zelten an. Das größte davon ist das Hofbräuzelt mit 11.000 Sitzplätzen. 

Jedes Jahr arbeiten auf dem Oktoberfest rund 13.000 Mitarbeiter, wovon 8.000 festangestellt sind. Einige davon arbeiten auch im Fundbüro, aus dem nur etwa 20% der Fundstücke wieder abgeholt werden.

Das Oktoberfest weltweit


Lederhosen und Brezeln - zumindest klischeehaft ist das wohl typisch Deutsch. Bierbauch, Trachtenkleidung, so würden uns die Amerikaner wohl beschreiben, wenn Sie noch nie bei uns gewesen sind - und das ist sehr gut möglich, denn von den rund sechs Millionen Besuchern, die jährlich auf die Wiesn strömen, kommen nur 19% aus dem Ausland

Dennoch gibt es auch im Ausland Nachahmungen des Volksfestes - auch in den Vereinigten Staaten, beispielsweise in San Francisco, wo in den Festhallen des Pier 48 jährlich ein Oktoberfest mit Live-Musik gefeiert wird. Auch in Kanada, Brasilien, China, Australien und sogar in Afrika und Russland gibt es entsprechende Festlichkeiten, die sich an das Oktoberfest anlehnen. Das Oktoberfest auf den Münchener Wiesn ist übrigens nicht nur das größte Oktoberfest Deutschlands, sondern auch das größte Oktoberfest der Welt - nicht umsonst trägt es den Titel des größten Volksfestes der Welt.

Das zweitgrößte Oktoberfest der Welt findet in China statt - im August. Das Qingdao Intenational Beer Festival geht auf eine ehemalige deutsche Kolonie zurück und lockt jährlich bis zu vier Millionen Besucher. 

Auf dem amerikanischen Kontinent ist das Kitchener-Waterloo-Oktoberfest in Kanada das größte und belegt weltweit gleichzeitig den dritten Platz. Seit 45 Jahren locken deutsche Einwanderer jährlich rund 800.000 Menschen in die kanadische Provinz Ontario. 

Doch das Okltoberfest bleibt typisch Deutsch: Würde man weitere deutsche Standorte dem Ranking hinzufügen, würde sich das Cannstätter Volksfest auf den zweiten Platz des Rankings setzen. Es ist das zweitgrößte Bierfest Deutschlands. Frankfurt, Berlin, Dortmund, Mainz, Hannover, Hamburg - das Oktoberfest hat viele (kleinere) Standorte, sodass eine Fahrt nach München vielleicht nicht unbedingt notwenig wird.

Was sagt ihr? Ist das Oktoberfest Teil unserer Kultur und eine deutsche Tradition oder ein reines Saufgelage?

Quellen: weg.de, tz.de, statista.de, sueddeutsche.de, welt.de, oktoberfest.de


Welche Rolle spielt Social Media in unserer Zukunft?


Die Anzahl der Nutzer Sozialer Netzwerke hat sich in den letzten fünf Jahren weltweit verdoppelt. Das Web 2.0 schafft eine digitale Realität - eine Art Parallelwelt, die uns gefangen nimmt und uns immer mehr Zeit raubt. Wir kommunizieren online mit Freunden, schauen uns online Filme an, lesen online, hören online Musik, schauen uns Bilder an, selbst digitale Rundreisen sind dank Google und Co möglich. Wir spielen online, arbeiten online, kaufen online ein. Neben den berühmten Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co. zählen auch Blogs und Messenger wie Whatsapp zum Social Media. Facebook und YouTube sind die aktivsten Netzwerke weltweit.

Wer profitiert davon?


Natürlich verdient irgendjemand sein Geld daran, wenn Nutzer auf Facebook und Co. ihre Daten bereitstellen. In der Regel wird personalisierte Werbung geschaltet, die die Nutzer zum Klicken und noch viel mehr zum Kaufen bewegen soll. Immer stärker sind auch Unternehmen in den Sozialen Netzwerken vertreten. Sie bieten auf Facebook eine Plattform für Kritik und Fragen oder treten mit Kunden auf Twitter in Kontakt. Die Unternehmen erreichen ihre Kunden und die Kunden erreichen das Unternehmen.

Fast die Hälfte aller in Deutschland ansässigen Unternehmen nutzen Social Media, etwa um Werbung für ihre Kunden zu optimieren. Unternehmen wie Amazon, BlaBlaCar oder auch die Barmer GEK bieten beispielsweise Live-Chats an, bei denen Kunden und Mitglieder Support just-in-time erhalten. Viele weitere Unternehmen nutzen diese Möglichkeit ebenfalls - sie ist deutlich attraktiver, als tagelang auf eine Antwort-Mail zu warten oder stundenlang in der Telefonwarteschleife zu hängen.

Unternehmen wie die Deutsche Bahn treten immer wieder öffentlich auf Facebook und Twitter mit ihren Kunden in Kontakt, nehmen Kritik entgegen, beantworten Fragen oder lösen Probleme. Das machen auch Einzelhändler wie Lidl und Co. Sie gehen sogar noch einen Schritt weiter, teilen Angebote mit ihren Kunden bei Instagram.

Wenn Unternehmen dir eine Nachricht schicken


Werbung läuft längst nicht mehr nur über Prospekte. Zwar bieten diese alle Angebote kompakt dargestellt, doch Apps und Newsletter bieten mittlerweile denselben Effekt. Wir telefonieren viel weniger, schreiben viel mehr - auch wenn dasselbe Gespräch am Telefon nur einen Bruchteil der Zeit in Anspruch genommen hätte. Wir lieben Whatsapp - im Februar meldete der Messengerdienst eine Milliarde Nutzer. Viele Radiosender nutzen Whatsapp zum Beispiel, um sich mit ihren Hörern zu vernetzen und so beispielsweise Verkehrsmeldungen zu sammeln.

Social Media befördert uns in die Zukunft - Kommunikation rund um die Welt, Live-Streaming und unzählige Tools, die helfen, in Kontakt zu treten und zu bleiben.  Unternehmen wollen ihren Kunden nah sein und hier finden sie ihre Zielgruppe: Uns. Wie oft sind wir unterwegs am Smartphone online, wo wir nicht durch Fernsehwerbung erreicht werden können? Wie oft sitzen wir abends am PC, Tablet, Smartphone oder Laptop, während die Händler in der Stadt die Läden abschließen? Die Nähe zu den Kunden bringt aber auch die Möglichkeit mit sich, deren Verhalten besser zu analysieren, auszuwerten und zu nutzen, um den Service noch besser zu gestalten. Immer mal wieder werden deswegen auch Umfragen online durchgeführt - Unternehmen die im Social Media unterwegs sind profitieren also nicht nur von ihrer Nähe zum Kunden und ihre Erreichbarkeit, sondern auch von einer größeren Reichweite. 

Was macht eigentlich ein Community Manager?


Community Manager nennt man die Leute, die auf der anderen Seite des Bildschirm sitzen und für die Nutzer, Käufer und Mitglieder da sind, ständig daran arbeitend, den Service des Unternehmens zu verbessern. Das sind Arbeitsplätze, die ohne Social Media nicht vergeben werden könnten - zumindest nicht in der Form. Dann müssten wir wieder tagelang auf eine Antwort per Mail warten oder stundenlang in der kostenpflichtigen Warteschleife hängen.
Dennoch könnten Community Manager in Zukunft arbeitslos werden, ohne dass wir zurück in die Social-Media-Steinzeit geworfen werden. Denn Bots übernehmen immer häufiger die Aufgabe von Menschen - auch in Social Media. So können Chat-Bots die passende Antwort geben, wenn Sie etwas gefragt werden, manchmal sogar, ohne dass man merkt, dass man es mit einem Bot und nicht mit einem Menschen zu tun hat. 

Um im Social Media aktiv zu sein, bedarf es jedoch mehr als nur einen Computer. Für Unternehmen kommt es auf eine gute Präsenz an - es muss passen. Es muss gesehen werden, worum es geht. Der Kunde muss finden, was er sucht, darf dabei aber gern ein wenig umherklicken, um möglichst viel anderes zu sehen, was er eventuell auch noch mit in den Warenkorb legt - ähnlich wie im Supermarkt.

Die Blogparade vom socialhub beschäftigt sich genau mit diesem Thema und sucht Antworten auf Fragen wie "Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen, angesichts der Entwicklung von Social Media? Welche Themen werden Social Media in Zukunft beschäftigen?" Unter dem offiziellen Hashtag #SoMeParade findet ihr alle Beiträge, die sich mit diesen Themen beschäftigen.

Was glaubt ihr? Ist Social Media Fluch oder Segen für unsere Zukunft?


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Social Media vs. Real Life
Medien im Alltag



Wann gilt ein Migrant als "gut integriert"?


"Ausländer sollen sich integrieren, wenn sie schon in unserem Land leben." - Aussagen wie diese sehen die einen als rassistisch, die anderen als absolute Tatsache. Was aber ist "Integration" und wann gilt ein Ausländer als "gut integriert"?

Fragen, die wir uns insbesondere an Tagen stellen müssen, an denen über ein Verbot der Ganzkörperverschleierung diskutiert wird. Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte vor Kurzem: "Aus meiner Sicht hat eine vollverschleierte Frau in Deutschland kaum eine Chance, sich zu integrieren." Was wird von Menschen verlangt, wenn sie sich integrieren sollen?

Was muss man tun, um "gut integriert" zu sein?


In einer telefonischen Umfrage, die Ende 2015/Anfang 2016 unter türkischstämmigen Personen durchgeführt wurde, die in Deutschland leben, fand man heraus, dass 91% dieser das Erlernen der deutschen Sprache als erforderlich sehen, um in Deutschland gut integriert zu sein. Dass unsere Sprache dabei insbesondere für Fremdsprachler besonders schwierig zu erlernen ist, ist längst nichts Neues mehr für uns. Machen wir es den Menschen unnötig schwer, sich zu integrieren?

Das Beachten der Gesetze, die in der Bundesrepublik Deutschland gelten, erachten nur 84% der Befragten als Grundlage für eine gelungene Integration. Eine Erkenntnis, die bei Deutschen wiederum zu Fremdenhass führt. Die Anpassung der Kleidung, die auch die Burka-Debatte umfasst, und das Erlangen der Deutschen Staatsangehörigkeit, strebten nur rund ein Drittel der Befragten an.


Integration statt Ausgrenzung


Leichter gesagt als getan, denn die Vorurteile insbesondere gegenüber Muslimen sind gewaltig. Nur 6% der deutschen Gesamtbevölkerung denken beim Stichwort "Islam" an die Achtung der Menschenrechte, 64% hingegen denken unmittelbar an Gewaltbereitschaft und sogar 82% an die Benachteiligung von Frauen. Negative Assoziationen überwiegen also - die gedankliche Ausgrenzung der Migranten steht dem "Befehl" der Integration entgegen. Die Deutschen wünschen sich so sehr, dass Ausländer sich integrieren, blockieren diesen Weg jedoch allzu oft durch ihr eigenes Denken und Handeln. 

Das Bundesinnenministerium beschreibt Deutschland als ein weltoffenes Land und versteht die Integration als eine der wichtigsten innenpolitischen Aufgaben des Innenministeriums. Doch damit das gelingen kann, muss nicht nur an den Möglichkeiten gearbeitet werden: Sprachkurse, Förderunterricht an Schulen,... . Integration ist ein Vorgang, der auf beiden Seiten erarbeitet werden muss. Nur wenn beide Seiten aufeinanderzugehen und sich die Hand geben, kann Integration gelingen. Wie Frank-Jürgen Weise, Chef des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge sagt, wird dies jedoch noch sehr lange dauern und verdammt teuer werden. 


Quellen: bmi.bund.de, spiegel.de, stuttgarter-nachrichten.de, heute.de


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Warum fliegen Flüchtline eigentlich zu uns?

Wann stoßen wir an unsere Grenzen?

Deutschland braucht Grenzen!

Was bedeutet eigentlich Freiheit?


Freiheit - das bedeutet Unabhängigkeit. Losgelöst von jedem Zwang zu sein. Es gibt keine Grenzen mehr - wir sind frei.
Freiheit, das ist für mich das Gefühl, nicht ständig kontrolliert oder manipuliert zu werden, das Gefühl nicht ständig erreichbar sein zu müssen - einfach mal nicht ans Handy zu gehen.
Frei sind wir erst, wenn wir genauso leben können, wie wir möchten, ohne dass uns jemand sagt, was wir zu tun oder zu l assen haben. Wir bestimmen selbst über unser Leben - was andere sagen, ist egal.
Frei sein bedeutet, an der Kreuzung selbst zu entscheiden in welche Richtung man geht.
Jenseits von Grenzen und Pflichten, dort sind wir frei.

Freiheit ist...


Freiheit bedeutet auch,nicht immer springen zu müssen, wenn jemand ruft, auch mal Nein sagen zu dürfen und zu sagen, was man denkt, ohne dafür verurteilt zu werden. Freiheit ist, seine Meinung zu haben und diese zu äußern Freiheit ist, zu tun was man will, wann man es will. Freiheit ist, diesem Beitrag kein Bild zu geben, obwohl jeder andere ein Bild erhält - Freiheit gleicht einer Rebellion, sich zu lösen, sein Leben zu leben.

Was ist eigentlich Freiheit?


Ist Freiheit nur das Gegenteil von Gefangenschaft oder bedeutet Freiheit wirklich, tun zu dürfen, was man will? "Die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Möglichkeiten auswählen zu können", wird Freiheit im Lexikon beschrieben. Kann uns jemand die Möglichkeit nehmen, aus verschiedenen Möglichkeiten auszuwählen? Gibt es nicht Gesetze, Pflichten, Regeln, an die wir uns alle halten müssen? Ist es gut, dass unsere Freiheit eingeschränkt wird?

Wir sind gar nicht frei... oder doch?


Unsere Freiheit wird an allen Ecken und Kanten eingeschränkt - wir sind gar nicht frei. Gesetze verbieten uns so vieles, Regeln schränken uns ein und Pflichten binden uns an Entscheidungen, die wir persönlich wahrscheinlich anders getroffen hätten.
Geld bestimmt unser Leben - wir sind nichts ohne Geld. Streng genommen ist das traurig, denn zumindest statistisch gesehen haben der Arme und der Millionär jeder eine halbe Million, doch in der Realität leben Menschen unter Brücken, hungern und verwahrlosen - ohne Geld sind die Möglichkeiten eingeschränkt: Es bestimmt wo und wie wir wohnen, was und wie viel wir essen, ob wir ein Auto fahren oder nicht. Macht Geld uns frei?

Dürfte jeder tun, was er will, gäbe es also keine Regeln, dann hätten wir ein großes Problem. Stellt euch einmal vor, jeder könnte im Straßenverkehr genau so fahren, wie er will - ohne Rücksicht auf andere. Gut, einige machen das, aber vorgesehen ist etwas anderes. Es gibt die Straßenverkehrsordnung, die einen reibungslosen und gefahrenlosen Ablauf gewährleisten soll. Ist Freiheit das Gegenteil von Ordnung?

Zudem gibt es Gesetze, die uns einschränken. Ohne diese, gäbe es wohl eine Anarchie: Jeder könnte machen, was er will, könnte morden, ohne dafür belangt zu werden. Es war ein weiter weg bis zu unserem heutigen Rechtssystem, aber es ist gut so. Wir brauchen solche Gesetze, damit wir sicher sind. Ist Freiheit das Gegenteil von Sicherheit?

Sind wird nicht gerade deshalb frei? Weil wir vor sozialer Not und Missständen sicher sind? Weil wir Geld haben, mit dem wir uns etwas kaufen können? Weil wir ein geordnetes Leben führen? Wer frei ist, wählt seinen Weg im Leben selbst, nimmt die Risiken in Kauf und trägt die Folgen. Freiheit ist Verantwortung.

Jeder kann sein Leben selbst gestalten - jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Von Beginn an, kann ich entscheiden, ob ich für die Schule lerne, oder nicht. Ich habe Einfluss darauf, ob ich gute Noten schreibe. Ich kann meinen Job frei wählen, kann studieren, ins Ausland gehen. Freiheit ist nicht absolit. Einen Weg zu gehen, bedeutet auch, einen anderen Weg nicht zu gehen. Freiheit ist begrenzt, aber das i st gut so - der Sicherheit und Ordnung wegen, die uns nicht gefangen nehmen, aber wohl geringfügig einschränken. Meiner Meinung nach ein fairer Preis, wenn wir beachten, dass es uns nicht schlechter geht, als vielen anderen Menschen auf der Welt. Freiheit ist allein deshalb begrenzt, weil das menschliche Leben endlich ist.

Freiheit und Liebe


Wer Verantwortung trägt, verzichtet auf einen Teil seiner Freiheit. In der Liebe gehören die Verantwortung für das eigene Leben und das des Partners unlöslich zusammen. Die gemeinsame Freiheit sollte dann so gestaltet werden, dass sie das Zusammenleben nicht stört sondern fördert. Dennoch darf die Liebe die Freiheit nicht knebeln, Freiheit ist Verantwortung.

Freiheit macht unfrei. Plötzlich tragen wir Verantwortung - für uns und für andere. Wir haben Verpflichtungen, Regeln, Gesetze. Wir werden für mehr Sicherheit eingeschränkt, immer und immer wieder. 

Wer sagt: "Hier herrscht Freiheit.", der lügt. - Freiheit herrscht nicht. >> Erich Fried

Quellen: zeit.de, 3sat.de, seelentraum.wordpress.de 

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Sehnsucht - Die Suche nach Erfüllung


"Make America great again." - Was wäre, wenn Donald Trump Präsident wird?


"Amerika wieder großartig machen" - das ist der Slogan, mit dem Donald Trump im November zum Präsidenten gewählt werden will. Der Multi-Milliardär fiel in der Vergangenheit bereits häufiger auf - nicht gerade positiv. Ganz nach dem Motto: "Lieber schlechte Presse als keine Presse." begleitet Trump uns seit Beginn des Wahlkampfes in den Medien. Als Top-Kandidat der Republikaner kämpft Trump noch bis November 2016 um den Einzug ins weiße Haus und hat dabei schon das ein oder andere Wort verloren, das die Menschen zweifeln lässt.

Wird Trump Präsident der Vereinigten Staaten?


Neben Clinton zählt Donald Trump zu den Favoriten im Wahlkampf um die US-Präsidentschaft. Die Tatsache, dass mittlerweile selbst Republikaner ihren Favoriten fürchten und attackieren, zeigt, dass selbst die eigenen Reihen einen Erfolg Trumps fürchten. Noch ist das Ergebnis völlig offen, denn gewählt wird erst am 08. November.

Aus Trumps Ankündigungen und Reden erkennt man einen möglichen Präsidenten der Innenpolitik. Ähnlich wie Obama, der das Sozial- und Gesundheitswesen zu seinem Projekt machte, würde Trump sein größtes Augenmerk auf innenpolitische Entscheidungen legen. Ginge es nach ihm, würden sich die Staaten in Zukunft aus allen außenpolitischen Angelegenheiten weitestgehend raushalten oder für ihren Einsatz Geld verlangen. Er möchte zudem US-Unternehmen im Ausland stärker versteuern, den Freihandel einstellen und die Einkommenssteuer reduzieren.

Die Schusswaffendebatte sorgte in letzter Zeit in den Medien für Aufsehen. Schüsse auf Polizisten, Amokläufe - dennoch will Trump die Waffengesetze nicht verengen - obwohl er im Groben und Ganzen für mehr Kontrolle ist. Was wäre, wenn Donald Trump Präsident wird?

Wirtschaft

Die eigene Wirtschaft schützen. Donald Trump schwört auf Protektionismus und will deshalb alle US-amerikanischen Unternehmen, die ihren Sitz ins Ausland verlagern, mit einer Strafsteuer von 20% belegen. Damit sagt er den Dumpingpreisen Chinas den Kampf an. Andersherum sollen chinesische Produkte auf dem amerikanischen Markt mit 25% zusätzlich versteuert werden - bis das Preisdumping beendet wird.

Auf diese Art und Weise würde Donals Trump die eigene Wirtschaft ankurbeln und so Arbeitsplätze im eigenen Land sichern und erhalten. Positiv wäre dies vorallem für die Staatskasse, internationale Beziehungen würden aber wohl darunter leiden.

Klimaschutz

Trump wäre definitiv kein Klimaschützer. Mit seiner Energiepolitik würden die USA einen groben Rückschlag verursachen was etwa weltweite Klimaschutzverhandlungen angeht. Energie gewonnen und geheizt werden soll demnach künftig mit Öl und Gas - US-amerikanischem versteht sich.

Dies würde die Energiepreise im eigenen Land senken, würde aber auch bedeuten, dass das umstrittene Fracking weiter an Bedeutung gewinnen würde. Öl aus anderen Ländern würde Trump nicht mehr importieren, um so die OPEC zu zerschlagen.

Steuerpolitik

Trump würde die Körperschaftssteuer für Unternehmen abschaffen. Er verspricht sich davon mehr Arbeitsplätze, denn "zahlen Unternehmen weniger Steuern, stellen sie mehr Leute ein". Auch die Einkommenssteuer würde unter Trump einige Veränderungen erfahren. Fraglich erscheint dann jedoch, wie Trump künftig Infrastruktur, Bildung und Gesundheitskosten decken will.

Sozialpolitik

In sozialen Fragen wählt Trump den Weg des geringsten Widerstandes, scheint aber etwas konfuse Vorstellungen zu vertreten. Er spricht sich zwar gegen die Diskriminierung Homosexueller am Arbeitsplatz aus, ist jedoch gegen die bereits abgesicherte Homo-Ehe. Er ist zwar gegen die Abtreibung, formuliert aber gleichzeitig Ausnahmen. Auch zum Thema Rassismus steht er mit gespaltener Meinung. Er sei "die am wenigsten rassistische Person", macht aber für die Proteste im Land die Schwarzen allein verantwortlich.

Migrationspolitik

Seine gestörte Beziehung zu den Mexikanern kann man dem Plan eines Mauerbaus an der mexikanischen Grenze entnehmen. Zudem möchte er Einwanderer ausweisen und allen in den Staaten geborenen Babys von Einwanderern die US-Staatsbürgerschaft verweigern.

Trump will also 11 Millionen Einwanderer ausweisen, was nicht nur 600 Milliarden Dollar kosten würde, sondern auch noch 20 Jahre Zeit bräuchte - das ist länger als er überhaupt jemals US-Präsident sein könnte.

Außenpolitik

Einsätze der US-Truppen sollen künftig vom "Zielland" gezahlt werden. Der Terrorgruppe Islamischer Staat (kurz: IS) sagt er auch weiterhin den Kampf an - er möchte ihnen das Öl abdrehen.

Gesundheitspolitik

Die Pflichtversicherung "Obamacare" würde Trump wohl sofort durch günstigere Krankenversicherungen ersetzen. Er setzt dabei vor allem auf Wettbewerb. Doch Obamacare hat mittlerweile so viel Zuspruch in den Staaten, dass Trump das Thema Gesundheitspolitik kaum noch freiwillig anspricht.

Mit welchen Folgen müsste Europa rechnen, wenn Trump ins Weiße Haus zieht?


Eines steht wohl fest: Wird Donald Trump im November zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt, sind die Flüchtlingskrise, der Klimawandel und die Krise in der Ukraine in Zukunft Probleme, bei denen Europa nicht mehr auf die Unterstützung der USA hoffen muss. Trump erklärte vor einiger Zeit, dass er Muslimen die Einreise in die Staaten verbieten würde und löste so eine Debatte aus. In der Verfassung ist das übrigens genauso verboten, wie das Verweigern der US-Staatsbürgerschaft gegenüber in den USA geborenen Kindern. 

Wird Trump Präsident, drohen den USA nicht nur unvorstellbare Schulden, die auf Trumps Steuerpolitik zurückgehen würden, sondern auch innenpolitisches Chaos, da Trump viele von der Opposition beschlossene Gesetze angreifen würde. Außerdem würde Trump die Staaten in die 1950er Jahre zurückversetzen - nämlich in die Zeit vor den Civil Rights Movements, die den USA die Bürgerrechte brachten, die sie heute haben.

Eines steht fest: Trump als Präsident wäre gerade deshalb eine solche Gefahr, weil ein republikanischer Präsident gleichzeitig eine republikanische Mehrheit im Kongress hätte - Trump könnte so alles, was er will, auch wirklich durchsetzen.

Quellen: web.de/magazine, spiegel.de, bz-berlin.de, faz.net, n-tv.de, focus.de, 


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Vier Jahre Daydreamer-Kev - Wer bin ich überhaupt?


Aller Anfang ist schwer: Weil ich schüchtern bin, mache ich nicht gern den ersten Schritt.

Bachelor: Nächstes Jahr schreibe ich meine Bachelor-Arbeit, um meinen ersten Hochschulabschluss zu erhalten.

Community: Nachdem ich Facebook den Rücken gekehrt habe, bin ich nur noch auf Twitter aktiv.

Deutsch: Deutsch ist eines meiner Studienfächer, das ich jedoch mehr notgedrungen gewählt habe. Ursprünglich wollte ich Biologie studieren.

Ehe: Ich kann mir schon vorstellen, eines Tages zu heiraten, möchte dies jedoch nur ein einziges Mal im Leben tun, weshalb ich mir damit Zeit lasse.

Filme: Ich mag Actionfilme und Thriller oder Filme, in denen Magie und Fantasie verkörpert werden - Harry Potter, die Tribute von Panem, Prestige, ... Mittelalterfilme mag ich hingegen gar nicht: Herr der Ringe habe ich nie gesehen.

Geld: Wenn ich reich wäre, würde ich das Geld nicht überheblich aus dem Fenster schmeißen und auch nicht aufhören zu arbeiten. Ich würde weiterhin ein geregeltes Leben führen.

Historie: Die von mir am häufigsten besuchten Websites sind: gmail, blogger, mein eigener Blog und amazon. Soziale Netzwerke sind nicht dabei, da ich diese meist auf dem Smartphone öffne.

Inspiration: Ich laufe immer mit offenen Augen durch die Welt und laufe zeitweise über, weil ich so viele Ideen habe. Leider habe ich mir noch nicht angewöhnt, immer einen Notizblock dabei zu haben, sodass ich viele Ideen einfach wieder vergesse.

Jugendtraum: Ich wollte früher unbedingt Polizist werden und habe mit meinen Freunden immer K-11 nachgespielt. Das Klettergerüst war unsere Polizeizentrale und wenn wir einmal um das Klettergerüst gelaufen sind, war es plötzlich die Wohnung, die wir stürmen mussten.

Kontakte: Ich denke mir immer: Es wäre so praktisch, wenn man in jeder Branche ein paar Freunde hätte: Einen Anwalt, einen Arzt, einen Banker, einen Finanzberater. Leider sieht die Realität etwas anders aus. Ich hab zwar Kontakte in eine Arzt- und eine Zahnarztpraxis und einen Banker, die restlichen Branchen sind aber (noch) nicht besetzt.

Lebensmotto: Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen. (Franz Kafka) Kurz gesagt: Von nichts kommt nichts. Klingt dann aber nicht mal halb so schön. Dieses Zitat war übrigens das erste, was auf diesem Blog geschrieben wurde!

Musik: Ich höre selten Musik, meist im Auto. Wenn ich spotify mal nutze, höre ich meist Coversongs und acapella.

Nichtraucher: Ich habe tatsächlich noch nie an einer Zigarette gezogen und habe es auch nicht vor.

Ordnung: Ich bin mit Sicherheit nicht perfekt und keine Super-Haushaltskraft, aber Ordnung ist mir schon wichtig, weil ich mich sonst nicht wohlfühle.

Partnerschaft: In einer Partnerschaft ist Aufmerksamkeit wichtig. Man muss einander zuhören, zwischen den Zeilen lesen können und wissen, was der jeweils andere mag oder nicht mag.

Quasselstrippe: Ich kann zwar viel reden, aber ich hasse lange Telefonate, weil ich die doofe Angewohnheit habe, neben dem Telefonieren nichts anderes zu machen.

Reisen: Geographie ist mein zweites Studienfach, dementsprechend liebe ich das Reisen und möchte möglichst viel von der Erde sehen. Bis her habe ich Europa aber noch nie verlassen.

Sprachen: Deutsch ist meine Muttersprache. In der Schule habe ich zudem Englisch und Latein gelernt, letzteres beherrsche ich aber mehr schlecht als recht. Am liebsten würde ich Italienisch lernen, jedoch fehlt mir der Mehrwert, weil man Italienisch nur in Italien spricht. Stattdessen möchte ich mich nun etwas mit Spanisch beschäftigen.

TV: Meine Lieblingsserien sind: Charmed, Navy CIS, The Blacklist, Glee und Quantico.

Unterricht: Geographie und Bio haben mir in der Schule immer sehr gefallen, sodass ich beschlossen hab Lehrer zu werden - das mit der Fächerkombi hat nicht ganz so gut geklappt, aber was soll's.

Vorfreude: Aktuell freue ich mich sehr auf meinen Geburtstag, den Umzug nach Hamburg, meinen Urlaub und auf Weihnachten - fragt mich was leichteres, aber Weihnachten ist einfach schön. Hoffentlich gibt es Schnee.

Wochenende: Ich gehe nicht gerne feiern, weshalb ich auch an Wochenende eher nicht in Discos zu finden bin. Wenn ich mal weggehe, findet man mich eher in Bars oder im Kino.

X-Treme: Ich würde gerne einmal Fallschirmspringen, habe aber gleichzeitig wahnsinnige Angst davor, sodass ich das vermutlich niemals machen werde.

YouTube: Ich bin wahnsinnig selten auf YouTube unterwegs. Die einzige YouTuberin, die ich dort kennengelernt und regelmäßig verfolgt habe, war Christina Grimmie, die leider in diesem Jahr verstorben ist.

Zukunft: Für meine Zukunft wünsche ich mir, dass ich mein Studium und mein Referendariat erfolgreich abschließe und schließlich an einer Schule verbeamtet werde. Ich hätte gern eine Eigentumswohnung oder ein gemütliches Häuschen mit Garten und ein eigenes Auto.


Terroranschläge versetzen uns in Angst und Schrecken - ein altes Thema neu aufgerollt.


Terror ist kein Phänomen des Jahres 2016, auch wenn er aktuell näher scheint als je zuvor. Doch allein im Jahr 2015 gab es weltweit mehr als 9.000 Terroranschläge, die meisten davon blieben von uns unbemerkt, da die europäischen Medien nie ein Wort darüber verloren. Im Nahen Osten und in Teilen Afrikas scheint Terrorismus zum täglichen Leben dazu zu gehören. Terroranschläge, die beispielsweise in Lybien, Somalia oder Nigeria stattfinden, bleiben in Europa häufig unerwähnt. Terror gab es schon immer - Anschläge sind fester Bestandteil der Geschichte. Doch das Ausmaß wandelt sich gewaltig und das 21. Jahrhundert verleiht dem Terror ein neues, abscheuliches Gesicht.

"Terrorismus ist die Pest des 21. Jahrhunderts"


Terrorismus breitet sich aus. Wie eine Epidemie, eine Seuche, breitet er sich aus und wird stärker. Die Organisationen gehen brutaler vor, greifen auf modernere Technologien zu. Der Startschuss dieser Epidemie war der 11. September 2001. Damals und in den folgenden Jahren dominierte die Terrorgruppe Al-Qaida die internationale Angst vor Terrorismus - dieses Bild hat sich mittlerweile geändert. Terror begleitet uns durch das 21. Jahrhundert. Natürlich würde es viel zu lange dauern, alle Attentate des 21. Jahrhunderts aufzulisten, weshalb hier besonders verheerende und in den Medien presente Anschläge aufgelistet werden. Dennoch möchte ich betonen, dass ich jeden Terroristischen Akt verurteile, nicht nur die hier aufgezeigten.

11. September 2001

Entführte Flugzeuge, der Einsturz der World Trade Center - die Terrorgruppe Al-Qaida bekennt sich zu dem Attentat, bei dem in New York und Arlington, Virginia mehr als 3000 Menschen starben. Ein Ereignis, das seitdem für den Terror des 21. Jahrhunderts steht und die internationale Sicherheit in Frage gestellt hat. Sicherheitsvorkehrungen in Flugzeugen und im Luftverkehr wurden seitdem stark verschärft.

11. April 2002

Sieben Monate nach 9/11 gibt es ein weiteres schweres Attentat, zu dem sich Al-Qaida bekennt. Auf der tunesischen Insel Djerba rast ein mit 5.000 Litern Gas beladener LKW in die Al-Ghibra-Synagoge. 21 Urlauber, darunter 14 Deutsche, starben durch das Feuerinferno, das bei der Explosion entstand. Drahtzieher für die Terrororganisation Al-Qaida soll ein Deutscher gewesen sein, der 2009 zu 18 Jahren Haft verurteil wurde.

12. Oktober 2002

Der Bombenanschlag von Bali gilt als schwerster Anschlag der indonesischen Geschichte. Der Anschlag kostete unter anderem sechs Deutsche und drei Schweizern das Leben und hatte weitreichende Folgen für den indonesischen Tourismus. Insgesamt kamen bei dem Anschlag mehr als 200 Menschen um.

11. März 2004

Zehn Bomben detonieren in insgesamt vier Zügen rund um die spanische Hauptstadt Madrid. Bei den bis dato schwersten und blutigsten Anschlägen der europäischen Geschichte kamen rund 200 Menschen um, rund 2.000 weitere wurden verletzt.

07. Juli 2005

Drei U-Bahn-Züge und ein Doppeldeckerbus explodieren im Londoner Berufsvekehr. 56 Menschen starben, mehr als 600 wurden verletzt. Diese islamistisch motivierten Anschläge lösten eine Reihe von Angriffen auf Moscheen aus, die von der Regierung als "Racheakte" bezeichnet wurden.

26. November 2008

17 Bomben detonieren in der Stadt Bombay. Gleichzeitig liefen etwa zehn Angreifer durch die Stadt und schossen wahllos auf Menschen. Bei der Anschlagsserie, die einen dreitägigen Ausnahmezustand zur Folge hatte, starben mehr als 170 Menschen, 240 wurden verletzt. 

07. Januar 2015

Der Terror klopft an unsere Tür. Bei dem Anschlag auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo, erschossen Attentäter elf Angestellte und verletzten mehrere Menschen. Die Täter des Anschlags, zu dem sich Al-Qaida später bekannte, wurden auf der Flucht erschossen.

12. November 2015

Der Anschlag in Beirut kostet 44 Menschen das Leben, 240 weitere wurden verletzt, als sich Attentäter des Islamischen Staats im Feierabendverkehr der Stadt in die Luft jagten. 

13. November 2015

Wieder erschüttern Terroristen die französische Hauptstadt. 130 Menschen wurden bei den Schießereien getötet, 400 weitere verletzt, davon 100 schwer. Neben den Schießereien der IS-Kämpfer gab es einige Sprengstoffexplosionen.

26. Februar 2016

Bei einer Messerattacke in Hannover verletzt eine IS-Sympathisantin einen Polizisten. Später werden Verbindungen zum Islamischen Staat nachgewiesen.

13. März 2016

Bei einem Bombenanschlag in der türkischen Hauptstadt Ankara, zu dem sich die Splittergruppe TAK bekennt, wurden mehr als 30 Menschen getötet und 120 verletzt. Die Terroristen sprengten sich an einer Bushaltestelle in die Luft.

22. März 2016

Die Explosionen am Brüsseler Flughafen und in einer Metro kosten rund 40 Menschen das Leben, mehr als 300 weitere wurden verletzt. Der IS bekennt sich zu der Tat.

19. April 2016

Durch die Explosion einer Autobombe in Kabul kommen mehr als 60 Menschen ums Leben. Die Taliban bekennen sich zu diesem Anschlag in Afghanistan, bei dem zudem mehr als 340 Menschen verletzt werden.

12. Juni 2016

Im US-Bundesstaat Florida kommen beim Massaker von Orlando 49 Menschen ums Leben, mindestens 50 weitere werden verletzt. Der Attentäter eröffnete in einem Nachtclub für Homosexuelle das Feuer und wurde anschließend von der Polizei erschossen.

13. Juni 2016

Eine Messerattacke vor einem französischen Polizeirevier kostet zwei Menschen das Leben. Der Attentäter wird erschossen. Der IS bekennt sich zu dieser Tat.

14. Juli 2016

Am französischen Nationalfeiertag rast ein bewaffneter Mann mit einem LKW in eine Menschenmenge und schießt wild um sich. Bei dem Anschlag, zu dem sich der IS bekennt, starben 84 Menschen, über 300 wurden verletzt.

18. Juli 2016

Ein Attentäter, bei dem man später eine selbstgemalte IS-Flagge findet, greift in einem Regionalzug nahe Würzburg Reisende mit einem Messer und einer Axt an und verletzt dabei fünf Passanten. Der Mann wird später von Polizeikräften erschossen.

24. Juli 2016

Die Terrororganisation IS bekennt sich zu einem Sprengstoffanschlag in Ansbach, bei dem ein Täter eine Rucksackbombe zündet, nachdem Sicherheitskräfte ihm den Zugang zu einem Festivalgelände versagten. Bei dem Anschlag kam nur der Attentäter ums Leben, durch umherfliegende Metallteile und die Explosion wurden 15 Menschen verletzt.

26. Juli 2016

Bei einem Anschlag mit Stichwaffen, zu dem sich ebenfalls der IS bekennt, stirbt ein Kirchenmitarbeiter, ein weiter wird verletzt. 

3. August 2016

Bei einem Messerangriff in London kam eine Person ums Leben, fünf wurden verletzt. Aktuell konnte noch kein Drahtzieher ermittelt werden.

6. August 2016

Ein wohl islamistisch motivierter Angriff mit einer Machete sorgt in Belgien für zwei Verletzte in einer Polizeistation. Der Täter wurde sofort erschossen. Zusammenhänge zum IS konnten bisher nicht ermittelt werden.


Terrorismus wird uns noch weiterhin begleiten. Wir sollten nicht daran zweifeln, dass unsere Sicherheitsbehörden alles versuchen, um uns zu schützen und Gefahren abzuwenden, sollten aber auch nicht zu leichtfertig sein. Wie sagt man: Wenn die Angst vor Terror uns lähmt, haben die Terroristen bereits gewonnen.


Quellen: tz.de, sputniknews.com, [Neumann, Peter: Terrorismus im 21. Jahrhundert], faz.net



Schießerei in München, Bombenanschlag in Ansbach - Warum gibt es immer nur schlechte Neuigkeiten in den Nachrichten?


Dass die Darstellung der Medien die öffentliche Wahrnehmung prägt, ist nichts Neues. Gerüchte streuen sich, Zwischenfälle führen zu Ausländerhass. Kultivierungshypothese nennen die Kommunikationswissenschaftler diesen Einfluss der Medien. Demnach ist es im Allgemeinen so, dass negative Nachrichten größere Schlagzeilen machen als positive. Während beispielsweise über die wirtschaftlichen Probleme von Karstadt berichtet wird, bleiben die vielen Neugründungen nahezu unkommentiert. Die Meldung "Es brennt in der Scheune!" interessiert den Bauern eben mehr als "Alles ist in Ordnung."

Schalten wir die Nachrichten ein, hören wir von einem Militärputsch in der Türkei, einem Verrückten, der mit einer Axt durch einen Regionalzug eilt, einem Amoklauf in München oder einen Bombenanschlag in Ansbach. Schlechte Nachrichten verkaufen sich wesentlich besser als gute - sie sind beliebter und glaubwürdiger. Psychologisch begründbar ist dies mit einem einzigen Schlagwort: Sozialkompetenz. Schlechte Nachrichten erwecken Mitleid, lösen Empathie aus. 

Außerdem sprechen schlechte Nachrichten unseren Instinkt an. Wird von einem Anschlag oder einem Amoklauf gesprochen, denken wir sofort: GEFAHR. Wir denken aber auch: Zum Glück war ich nicht dort. Dennoch werden wir uns bewusst: Mir kann das auch passieren. Bin ich als nächstes dran?
Gute Nachrichten vermögen dies nicht auszulösen. "Das ist schön." oder "Hurra." - Glück und Freude, mehr kommt da nicht. Sind wir nicht direkt betroffen, sind die Gedanken anschließend zu Ende. 

Schlechte Nachrichten machen uns krank


Das zeigt eine aktuelle US-Studie. Schlechte Nachrichten können Stress auslösen. Demnach sei das Gucken von Nachrichten einer der wesentlichen Gründe für erlebten Stress. Bei einem Anschlag im April 1995 detonierte eine Autobombe vor einem Kindergarten - es starben 168 Menschen, darunter 19 Kinder. Auch Menschen, die kilometerweit entfernt waren, fürchteten sich plötzlich um ihre eigenen Kinder. Dabei vermitteln die verschiedenen Nachrichtensender die News immer sensationeller, um sich mit der Konkurrenz messen zu können.
Nachrichten schauen löst Stresssymptome aus. Eine andere US-Studie mit 4.500 Amerikanern zeigte, dass Menschen, die sich intensiv mit der Berichterstattung beschäftigten, sogar mehr Stresssymptome zeigten, als Menschen, die etwa beim Boston-Marathon-Anschlag dabei gewesen waren.

Wie unsere Psyche die Welt schlechter macht als sie ist


Die News vermitteln, dass es der Welt, in der wir leben, schlecht geht. Drei von vier Befragten einer in Deutschland durchgeführten Umfrage meinen, dass es den Menschen in Entwicklungsländern immer schlechter gehe. Sogar neun von zehn sind der Überzeugung, dass wir die Umwelt immer weiter verschmutzten. Doch in Wahrheit geht es dieser Welt sehr gut. Zwar leben wir nicht im Himmel, doch zu Zeiten des Mittelalters, der Epidemien in Europa, der Zeit des Krieges oder den 70er-Jahren, indem unsere Wirtschaft in den Keller fiel, geht es uns wirklich gut. Wir leben länger und gesünder als noch vor einigen Jahren, wir arbeiten weniger für mehr Geld. Dennoch behaupten wir, dass es uns schlechter geht, da die Nachrichten nur über Missstände berichten. 

Wir haben Einfluss auf die Medien, die Medien haben Einfluss auf uns... Auf der einen Seite ist das gut, doch manchmal sollten die Nachrichtensender auf Fakten warten, ehe sie Halbwahrheiten streuen, nur um die ersten zu sein. So schlecht ist die Welt nicht, auch wenn wir sie so wahrnehmen. Und wenn wir einfach häufiger mal hinausgehen und nicht jede Nachrichten-Sondersendung stundenlang verfolgen, würden wir davon auch mehr mitbekommen.

Quellen: zeit.de, faz.net, spiegel.de, tz.de

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Sie sagten, wir hätten keine Probleme - die größten Ängste der Menschheit


Das Trendspiel Pokémon GO - bei Apple und Android landete es schnell auf dem ersten Platz der App-Charts.


Derzeit trifft man Pokémon-Sammler alle paar Meter auf der Straße. Das Trendspiel Pokémon GO eroberte die Smartphones innerhalb weniger Tage. Der Inhalt ist alt - die Idee eine Revolution.

Seit wann gibt es Pokémon?


1996 startete der junge Ash Ketchum zum ersten Mal sein Abenteuer auf den Gameboys. Innerhalb der letzten zwanzig Jahre hat sich die Anzahl der kleinen und großen Monster verfünffacht - und es werden immer mehr. Aktuell arbeitet Nintendo an einer neuen Generation: Pokémon Sonne und Pokémon Mond erscheinen im November diesen Jahres.

Zwar war man auch mit dem Gameboy schon mobil, doch auf dem Sofa zu liegen, während man die Welt der Pokémon erkundet, war oft viel bequemer als dabei umherzulaufen. Mit den Smartphones, dem mobilen Internet und mittlerweile sogar WLAN in vielen Innenstädten wurde der Menschheit eigentlich alles gegeben, um Couchpotatoes zu mobilisieren.
Facebook, Snapchat, Instagram - anstatt unsere Freunde zu treffen, sendeten wir eine Whatsapp, unsere Gesichter sahen wir nur auf Selfies, die anstrengendste Bewegung im Leben wurde der Griff zum Smartphone-Ladekabel. Darin liegt das Problem der fehlenden Mobilität: Das einzige, was uns interessiert, ist unser Akkustand.

Pokémon GO ist die lang ersehnte Revolution - gleicht aber einer Zombieapokalypse.


Nintendo änderte das. Das lange angekündigte Pokémon GO lockt die Menschen wieder auf die Straßen. Es führt uns in die Städte, in Nachbars Garten (oder Keller), die Monster machen keinen Halt vor Grundstücksgrenzen, Zäunen, Mauern. Pokémon sind die bessere Polizei, wie aktuell ein Fall aus Dänemark zeigt, wo ein Pokémon-Sammler statt eines digitalen Monsters eine reale Leiche fand (→mehr dazu bei spiegel.de).
Leider ist das Spiel auch gefährlich. Trotz einer wunderschönen Warnung mit einem angsteinflößenden Garados, fesselt das Smartphone jeden Blick an sich auf der Suche nach den virtuellen Geschöpfen. Dass es extra deswegen einen Vibrationsalarm gibt, der anzeigt, wenn ein neues Monster auftaucht, ist dann nebensächlich.
Den Blick auf das Smartphone gesenkt, blindlings durch die Stadt laufend - das ist das, was vor einem Jahr als Jugendwort des Jahres gewählt wurde: Ein Smombie.
Versammlungen rund um PokéStops, die mit einem Lockmodul ausgestattet sind, oder gar sogenannte PokéWalks: Das sind keine Erfindungen, sondern bittere Realität. Hunderte Spieler scharen sich um irgendeine Sehenswürdigkeit, einen Ort besonderer Bedeutung - einen PokéStop -, um dort nicht nur alle zehn Minuten neue Items zu erhalten, sondern um die vom Lockmodul angelockten Monster zu fangen.

Woran erkenne ich PokémonGO-Spieler?


1. Sie schauen beinahe ununterbrochen auf ihr Handy, ohne jedoch zu tippen.
2. Sie laufen scheinbar ohne erkennbares Ziel durch die Gegend - auch in Sackgassen.
3. Sie bleiben ohne erkennbare Ursache einfach stehen, um einen PokéStop zu aktivieren oder ein Pokémon zu fangen.
4. Sie reden beinahe ununterbrochen auf ihrer Jagd über Pokémon.
5. Hin und wieder verbindet ein Kabel, das aus der Tasche hängt das Handy mit einer Powerbank.

Ist Pokémon GO gesund? Verbrennt Pokémon GO Kalorien?


So viele Erfolgsmomente in so kurzer Zeit. Wenn wir ein Pokémon fangen, spricht das das Belohnungssystem unseres Hirns an. Glückshormone werden ausgeschüttet und lösen ein Wohlgefühl in uns aus.
Außerdem geht man davon aus, dass regelmäßiges Spielen die Lernfähigkeit unseres Gehirns verbessert, weil dadurch Synapsen gestärkt werden.
Die Umkehrwirkung: Das Gehirn fordert uns zum Weiterspielen auf. Immer und immer wieder will es dieses Glücksgefühl erleben - wir werden schneller süchtig.

Die Revolution der Smartphone-Apps hat das geschafft, was Gesundheitsexperten seit Jahren predigen: Mehr Bewegung an der frischen Luft. So motiviert Pokémon GO dazu, einen Spaziergang an der frischen Luft zu machen. Eine Studie stellte fest, dass das die Lebenserwartungen erhöht. Es mindert das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und reduziert den Stress.
Experten haben zudem berechnet, dass wir etwa 125kcal pro Kilometer verbrennen. Um ein 10-Kilometer-Ei auszubrüten, müssen wir also 1250kcal verbrennen. Ein Kilo Körpergewicht verlieren wir etwa beim Verbrennen von 7000kcal - der Effekt ist also minimal. Dennoch: Das Spiel sorgt für frische Luft und Bewegung.
Auf der anderen Seite erfordert es unsere ständige Aufmerksamkeit. Der dauerhafte Blick auf das Smartphone ist nicht nur gefährlich. sondern auch gesundheitsschädigend.
Der Kopf eines Erwachsenen wiegt im Schnitt vier bis sechs Kilogramm. Je weiter wir den Kopf jedoch noch vorn neigen, umso mehr Kraft wirkt auf unsere Wirbelsäule. Bei einer Neigung von 30° lasten ganze 20 Kilo auf unserer Halswirbelsäule. Wenn wir auf unser Handy schauen, neigen wir den Kopf um bis zu 60° nach vorn. Das entspricht einer Last von 27 Kilogramm, die auf unseren Nacken und unseren Rücken wirken. Verspannungen, Kopfschmerzen und das übermäßige Abnutzen der Bandscheiben sind die Folge - letzteres kann einen operativen Eingriff notwendig machen - ersteres bekam in der Vergangenheit eine diagnostische Bezeichnung: Der "Handy-Nacken".
Um dem entgegenzuwirken hilft es, das Ohr auf die Schulter zu legen, bis ein Ziehen spürbar ist. Das wird auf der anderen Seite wiederholt. Anschließend soll der Nacken gestreckt werden, während die Schultern nach unten gezogen werden.

Pokémon GO verhilft übrigens auch zum Knüpfen neuer sozialer Kontakte, wenn man zufällig zur selben Zeit im Park nach dem Shiggy sucht, das schon seit Ewigkeiten als "In der Nähe" angezeigt wird. Der Austausch und die soziale Interaktion schweißen zusammen, senken den Blutdruck, stärken das Immunsystem und tragen so zu einer höheren Lebenserwartung bei.


Pokemon GO Drive?


Im Stadtteil Prenzlauer Berg in Berlin (und vermutlich auch überall anders) gibt es Leute, die mit ihrem Fahrrad in Schrittgeschwindigkeit umherfahren, das Smartphone in der Hand, um nach Pokémon zu suchen. 25,- Euro Bußgeld sind die Folge, bei mehrfachem Auffallen wird die Strafe entsprechend teurer. Wer beim Autofahren Monster jagt, gefährdet damit nicht nur sich, sondern auch andere. Handy am Steuer wird mit einem Bußgeld von mindestens 60,- Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet. Wirklich lohnenswert ist das nicht: An Autobahnen und Landstraßen sind selten Pokémon zu finden, der Empfang ist nicht sonderlich gut und der Preis dafür deutlich zu hoch.

Fazit: Pokémon GO taugt zwar nur im geringen Maße dazu, wirklich abzunehmen, hält aber auf jeden Fall fit und macht glücklich. Statt der erhofften Kalorien verbrennt das Spiel viel mehr den Akku. GPS-Standortabfrage und Mobile Daten fordern ihren Preis. Entgegen mancher Meinungen verbraucht das Spiel jedoch kaum Datenvolumen. Mehrere Tests haben belegt, dass pro Stunde nur etwa 20MegaByte verbraucht wurden. Pokémon GO scheint jedoch das erreicht zu haben, was Gesundheistexperten haben wollten. Zu welchem Preis das umgesetzt wird, wird die Zukunft zeigen.

Quellen: praxisvita.de, tz.de, spiegel.de, welt.de, chip.de

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Bloggewinnspiel


Am 17. August hat dieser Blog Geburtstag!


Als ich am 17. August 2012 mit diesem Blog anfing, wollte ich eigentlich nur selbstgeschriebende Geschichten veröffentlichen. Schnell habe ich aber gemerkt, dass mich das allein nicht erfüllt, also habe ich angefangen, verschiedenste Beiträge zu schreiben. Aktuell sind es über 230 Stück, die ich seitdem veröffentlicht habe. Darauf teilen sich mehr als 112.000 Seitenaufrufe auf, über die ich mich sehr freue und die nur dank Euch zustande gekommen sind!

Darum ist es an der Zeit, mich bei euch zu bedanken!

Gewinnspiel zum Bloggeburtstag


Jede große Party benötigt etwas Zeit, um geplant zu werden. Und je mehr Menschen planen, desto besser wird die Party. Da mein Blog bereits vier Jahre alt wird, hat jeder, der teilnimmt, eine vierfache Gewinnchance - euer Name kann also bis zu viermal im Lostopf landen!

Teilnahmeschluss ist der Bloggeburtstag - also am 17. August 2016 um 12:00 Uhr.

Wie nehme ich teil? Über die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag. Nachrichten über das Kontaktformular nehmen nicht an der Verlosung teil. Zur Teilnahme ist die Beantwortung mindestens einer der folgenden Fragen erforderlich:

1. Los: Was verbindest du mit einem Geburtstag? Was gehört zu einer guten Geburtstagsparty dazu?
2. Los: Zu welchem Thema würdest du gern einmal einen Beitrag auf meinem Blog lesen?
3. + 4. Los: Teile diesen Beitrag in einem sozialen Netzwerk deiner Wahl und setze den entsprechenden Link in deinen Kommentar.

Was kann ich gewinnen? Geschenke gibt es zum Bloggeburtstag natürlich auch. Die sind allerdings gut eingepackt, sodass man vorher gar nicht weiß, was es denn sein wird. Einen kleinen Hinweis gibt es jedoch:



Der Gewinner darf eines der drei Geschenke wählen - vorher werden sie natürlich ausgepackt!

Wer darf teilnehmen? Jeder Nutzer meines Blogs darf am Gewinnspiel teilnehmen. Minderjährige werden gebeten, sich vorher die Einverständnis ihrer Erziehungsberechtigten einzuholen.

Wie wird der Gewinner ermittelt und benachrichtigt? Die Namen aller Teilnehmer werden (entsprechend oft, je nach Anzahl der erhaltenen Lose) in einen zufällig gewählten Online-Zufallsgenerator eingegeben. Dieser ermittelt einen Gewinner. Der Gewinner wird anschließend per Mail benachrichtigt.

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück!


Einkaufen geht schon längst nicht mehr nur im Supermarkt - Lieferdienste bringen den Einkauf direkt nach Hause. Bequeme Möglichkeit oder teurer Luxus?


Es ist keine Neuheit mehr: Seinen Einkauf kann man sich längst nach Hause liefern lassen. Doch was kostet der Spaß? Im ersten Teil dieser Serien werfe ich einen Blick auf vier Online-Supermärkte.
Im Test treten an: 


21 Produkte sollen am Ende möglichst günstig im Einkaufswagen liegen. Interessant sind aber auch der Mindestbestellwert und die Versandkosten! Angebotspreise werden nicht berücksichtigt, sofern sie erkennbar sind.


Obst und Gemüse


myTime.de verkauft das Kilogramm Bananen für 1,05€. Allyouneedfresh.de verlangt für die gleiche Menge 1,59€. Der Rewe.de Lieferservice bringt die Bananen für 1,69€ pro Kilo nach Hause. Edeka24.de bietet keine Bananen an.

Auch bei den Gurken hat myTime.de die Nase vorn. Das Stück wird hier für 0,59€ verkauft. Mit 0,75€ belegt Allyouneedfresh.de den zweiten Platz. Rewe folgt mit 0,79€. Schlusslicht erneut: Edeka. Gurken habe ich hier nicht gefunden.

Kartoffeln finden wir preislich in der bekannten Reihenfolge. myTime.de bietet das Kilo für 1,20€, 1,25€ kosten sie bei Allyouneedfresh.de. Bei Rewe.de kauft man das Kilo für 1,75€. Bei Edeka24.de gibt es keine Kartoffeln.

myTime.de bietet Tomaten für 1,52€ pro Kilogramm an. Deutlich teurer ist Allyouneedfresh.de. Dort wird ein Kilogramm mit 2,38€ berechnet. Rewe liefert für 3,06€ pro Kilo, der Lieferservice von Edeka enttäuscht erneut.

Fleisch


Als nächstes hätte ich gerne gemischtes Hackfleisch gekauft. Allyouneedfresh.de und auch myTime.de bieten dies nur tiefgefroren an - Kostenpunkt: 6,40€ bzw. 5,98€ pro Kilo. Wie gewohnt sind wir im Onlineshop von Edeka nicht fündig geworden. Rewe bietet die abgepackte Variante für 4,38€ pro Kilo an und hat zudem Biohackfleisch im Sortiment.

Hähnchenbrustfilet kauft man bei myTime.de am günstigsten. 6,99€ pro Kilo werden hier berechnet. Für die gleiche Menge verlangt Rewe 9,99€, für etwas mehr gibt es auch hier wieder die Bio-Variante. Die bietet auch Allyouneedfresh.de. Für das einfache Filet verlangt die Seite 11,98€ pro Kilo. Hähnchenbrustfilet bei Edeka24 - Fehlanzeige.

Frischeartikel


Vorweg: Auch hier werden wir bei Edeka24 nicht fündig werden. Rewe und myTime verlangen für 100g Butter je 0,36€. Allyouneedfresh kassiert das Doppelte: 0,72€.

Rewe ist mit 0,22€ pro Ei aus Freilandhaltung nicht nur am günstigsten, sondern bietet wie gewohnt auch Bio-Eier an. myTime belegt mit 0,23€ den zweiten Platz, Allyouneedfresh mit 0,24€ den dritten. Bio-Eier haben auch diese beiden Anbieter.

Außerdem hätte ich gern H-Milch mit 1,5% Fett. Diese finde ich bei Rewe.de und Allyouneedfresh.de für 0,42€ pro Liter. 0,55€ verlangt myTime. Erstaunlicherweise bin ich hier auch bei Edeka24 fündig geworden. Mit happigen 1,70€ pro Liter bildet der Shop das Schlusslicht.

Tiefkühlprodukte


Der Lieferservice von Rewe hält sich an der Spitze. 3,53€ pro Kilogramm Fischstäbchen werden hier fällig. Mit 3,76€ reicht es für myTime nur für Platz zwei. Allyouneedfresh.de bietet lediglich Markenprodukte an und ist deshalb mit 6,42€ pro Kilo am teuersten. Bei Edeka bleibt der Einkaufswagen weiterhin leer.

Die dazu passenden Pommes Frites gibt es bei Rewe bereits für 0,89€ pro Kilogramm. MyTime folgt mit 0,99€ pro Kilo und Allyouneedfresh 2,65€.

Getreideprodukte


Toastbrot erhalten wir vom Rewe Lieferservice für 1,10€ pro Kilogramm. 1,27€ möchte myTime für das Toastbrot und bei Allyouneedfresh fallen 2,20€ an. Edeka24 bietet leider kein Toastbrot an.

Frischeiwaffeln finden wir bei Allyouneedfresh und myTime für 0,32€ pro 100g. Beim Rewe Lieferservice bezahlen wir 0,49€ pro 100g. Frischeiwaffeln hat Edeka24 nicht im Sortiment.

Egal, ob Penne, Fussili oder Spaghetti - Nudeln konnte uns jeder der vier Märkte bringen. Bei Rewe bezahlen wir 0,98€ für ein Kilogramm, 1,18€ sind es bei myTime und Allyouneedfresh, Edeka hätte gern 1,98€ für ein Kilogramm Pasta.

Getränke


Mit 0,29 pro Liter der Eigenmarke schafft Rewe es bei der Cola auf den ersten Platz. 0,39€ sind es bei myTime. Einen Liter Cola bekommt man bei allyouneedfresh ab 0,60€ und Edeka24 bittet mit 1,05€ pro Liter zur Kasse.

Wasser gibt es bei Allyouneedfresh für 0,30€ pro Liter. Mit 0,32€ liegt Rewe auf Platz zwei. myTime liegt mit 0,39€ noch vor Edeka24, wo ein Liter 0,44€ kostet.

Den Orangensaft finden wir bei myTime und Allyouneedfresh für 0,99€ pro Liter. 1,29€ kostet der Liter bei Rewe, Edeka verkauft für 1,39€.

Einen Liter Wodka kriegen wir - wenn wir denn 18 sind - von Rewe bereits für 7,13€ geliefert. 8,13€ müssen wir dafür bei myTime zahlen. Edeka24 berechnet 8,27€ pro Liter und Allyouneedfresh wird mit 8,56€ zum Schlusslicht.

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Bei Rewe und myTime.de erhalten wir Backpapier ab 0,95€ pro Rolle. Bei Allyouneedfresh werden für eine Rolle 2,19€ berechnet. Edeka verlangt für das Backpapier sogar 2,79€.

8 Rollen mit mindestens vier Lagen - Ansprüche an das Toilettenpapier, das wir bei Rewe für 2,89€ erhalten. 2,99€ kostet das Klopapier bei myTime. 3,39€ müssen wir bei Allyouneedfresh zahlen, Edeka möchte 3,99€.

Zum Schluss benötigen wir Zahnpasta. Mit 0,36€ pro 100ml belegt Rewe auch hier den ersten Platz. Allyouneedfresh verlangt 0,44€, myTime 0,47€. Am teursten wieder: Edeka24. Dort kosten 100ml Zahnpasta ganze 2,65€ - wohlgemerkt für eine Kinderzahncreme mit Erdbeergeschmack.

Fazit:


Der Rewe Lieferservice hat mit seinem breiten Sortiment überzeugt. Rewe weist einen Mindestbestellwert von 40,- Euro auf. Bis zu einem Wert von 100,-€ fallen dann 2,90€ Versandkosten an. Bei Rewe haben wir alle Produkte gefunden.
Gesamtpreis: 45,78€ zzgl. Pfand

Auch wenn wir bei myTime nur tiefgefrorenes Hackfleisch erhalten, haben wir alle 21 Produkte kaufen können. Das Sortiment ist sehr umfangreich. Der gesamte Einkauf kostet 40,30€. Einen Mindestbestellwert habe ich hier nicht gefunden. Hier wird jedoch ein Frischezuschlag in Höhe von 4,90€ plus 5,-€ Pfand für die Kühlbox berechnet, die kostenslos zurückgeschickt werden kann, wodurch man den Pfand zurück erhält. MyTime berechnet bis 100,00€ Einkaufswert Versandkosten in Höhe von 4,99€. 
Gesamtpreis: 50,19€ zzgl. Pfand

Bei Allyouneedfresh gab es ebenfalls nur das tiefgefrorene Hackfleisch, dennoch haben wir letztendlich alle Produkte kaufen können. Allyouneedfresh hat ziemlich viele Rabattangebote, die jedoch hier nicht berücksichtigt worden sind. Mindestbestellwert: 20,- €. Zudem wird ein Frischeaufpreis erhoben. Kostenlosen Versand gibt es ab 40,- Euro, ansonsten fallen 4,90€ Versandkosten an. Ab 80,- Euro Einkaufswert kann man zudem einen Gratisartikel wählen. 
Gesamtpreis: 59,87€ zzgl. Pfand

Edeka24 hat nicht überzeugt. Das Sortiment ist stark begrenzt, die Produkte meist noch teurer als bei den Alternativen. Kostenlosen Versand gibt es ab 75,- Euro. Darunter fallen 3,95€ für den Versand an. Mindestbestellwert ist 10,- Euro. Bei Edeka24 haben wir nur 8 von 21 Produkten gefunden.
Gesamtpreis: 25,42€ zzgl. Pfand


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